Panzergrenadierbataillon 212: Gelöbnis in der Patengemeinde Büren
Das Panzergrenadierbataillon 212 hat am 26.03.2026 in der Patengemeinde der 2. Kompanie, der Stadt Büren, ein feierliches Gelöbnis abgehalten.
Rund 70 Rekrutinnen und Rekruten der 5./Panzergrenadierbataillon 212, die sich in der Mitte ihrer sechsmonatigen Basisausbildung befinden, legten dabei ihr Treuebekenntnis im Almeauenpark, im Herzen der Stadt, ab.
Zahlreiche Familienmitglieder und Freunde waren angereist, um diesen wichtigen Ereignis gemeinsam mit ihren Söhnen, Töchtern, Partnern und Partnerinnen zu feiern.
Die Stimmung war feierlich und von einem starken Gemeinschaftsgefühl geprägt. Die wiederbelebte Tradition des öffentlichen Gelöbnisses weckte nicht nur die Aufmerksamkeit der lokalen Bevölkerung, sondern auch das Interesse der Medien. Oberstleutnant Norman Tauchnitz, der Bataillonskommandeur, nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Anwesenden zu bedanken, insbesondere beim Bürgermeister der Stadt Büren, Herrn Burkhard Schwuchow.
Er betonte die Bedrohungslage in Europa und die Wichtigkeit von Stabilität und Ordnung. „Deutschland befindet sich nicht im Krieg! Unsere Aufgabe ist in erster Linie eine andere:
Die Bundeswehr soll verhindern, dass Deutschland überhaupt angegriffen wird. Wir sind Teil eines Bündnisses. Wir stehen gemeinsam mit unseren Partnern für die Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Recht ein. Unsere Aufgabe ist Abschreckung. Und Abschreckung funktioniert nur dann, wenn sie glaubhaft ist. Dafür braucht es Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Dafür braucht es Soldatinnen und Soldaten. Indem Sie Ihren Eid leisten, stellen Sie sich nicht nur persönlichen Herausforderungen, sondern bekräftigen auch Ihr Engagement für unsere Demokratie, für Frieden und Freiheit“, sagte er. Panzergrenadier Luka sprach stellvertretend für die Rekrutinnen und Rekruten. Er beschrieb die anfänglichen Startschwierigkeiten und wie aus Fremden schnell Kameraden wurden.
„Die Herausforderungen der Allgemeinen Grundausbildung haben wir nur gemeinsam bewältigen können“, führte er weiter aus. Bürgermeister Burkhard Schwuchow hob hervor, wie bedeutsam der Dienst der jungen Frauen und Männer für die Aufrechterhaltung unseres freien Lebens ist.
Er zollte den jungen Soldatinnen und Soldaten seinen tiefsten Respekt für diese bewusste Entscheidung: „Eine Entscheidung für Verantwortung. Nicht nur für sich selbst. Nicht nur für Ihre Familien. Sondern auch für unser Land.“
Den krönenden Abschluss des Tages bildete ein Empfang im Bürgerhaus der Stadt Büren mit geladenen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft sowie einer Abordnung der Rekruten.
Von: Stephan Korts