Bestleistung in zwei Waffensystemen: Puma und Marder
Zwei Offiziere der Panzergrenadiertruppe wurden für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Offizierlehrgang Teil 3 durch den Freundeskreis der Panzergrenadiertruppe e.V. ausgezeichnet. Beide setzten sich als Lehrgangsbeste in ihren jeweiligen Fachrichtungen durch und erhielten dafür eine besondere Würdigung vor der versammelten Front.
Zwölf Monate, ein Ziel: Bestleistung im Offizierlehrgang
Der Offizierlehrgang 3 stellt einen zentralen Ausbildungsabschnitt für alle Offizierinnen und Offiziere des Heeres dar. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten werden die Teilnehmenden intensiv auf ihre zukünftige Verwendung als Zugführer/-in vorbereitet. Die Inhalte des Lehrgangs sind der Dauer entsprechend komplex, denn neben Taktik, Führung und Ausbildung geht es vor allem auch darum die Hauptkampfsysteme der deutschen Panzergrenadiertruppe aus dem FF bedienen und daran ausbilden zu können.
Die beiden ausgezeichneten Offiziere spezialisierten sich auf dem Lehrgang in den jeweiligen Hauptkampfsystemen Schützenpanzer Puma und Schützenpanzer Marder. Beide konnten sich durch konstant hervorragende Leistungen an die Spitze ihrer Lehrgänge setzen. Aus Sicht der beiden erfolgreichen Oberleutnante, die direkt nach dem Studium den Lehrgang an der Schule gepanzerte Kampftruppen in der Hauptstadt des Heeres – der Garnisonsstadt Munster antraten, wurden wichtige Inhalte vermittelt.
„Besonders beeindruckte mich, mit welcher Motivation und Fachwissen die Ausbilder den Lehrgang gestalteten. Neben dem doch umfangreichen Lehrgangsinhalten konnten viele wichtige spezifische Informationen zu unseren späteren Tätigkeiten vermittelt werden. Das wichtigste was ich für mich persönlich mitnehme ist jedoch, wie bedeutend es ist, die eigenen und die Werte der Bundeswehr zu vertreten und einen ausgeprägten Entscheidungswillen im Dienst zu beweisen.“ äußerte sich Oberleutnant Alexander begeistert.
Säbel für Spitzenleistung: Besondere Ehrung für zwei Offiziere
Im Rahmen eines feierlichen Antretens wurden die beiden Offiziere vor der Front als Lehrgangsbeste geehrt. Dabei wurde die erbrachte Leistung der beiden mit der Übergabe eines Säbels auf einem repräsentativen Holzbrett geehrt – ein Symbol für Führungsstärke und soldatische Exzellenz. Diese Form der Auszeichnung unterstreicht die hohe Bedeutung der erbrachten Leistungen innerhalb der Truppe.
Der stellvertretende Kommandeur der Panzertruppenschule und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises der Panzergrenadiertruppe e. V., Oberst Bernd Prill, ließ es sich nicht nehmen, den Offizieren persönlich zu gratulieren.
„Natürlich bin ich stolz über diese Auszeichnung – sie wird immer einen festen Platz in meinen zukünftigen Dienstzimmern haben. Aber, wir haben nicht darauf hingearbeitet diese Auszeichnung zu erhalten. Unser Ziel war es, alles dafür zu tun und zu lernen im Anschluss an den Lehrgang einen Zug führen zu dürfen.“ so die beiden Offiziere einstimmig. Oberleutnant Fabian wird nunmehr die Führung des B-Zuges in der 4. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 391 in Bad Salzungen und Oberleutnant Alexander übernimmt den A-Zug in der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillon 212 in Augustorf.
Zugführer von morgen – Leistungsbereitschaft für die Panzergrenadiertruppe
Die Auszeichnung der beiden Offiziere zeigt eindrucksvoll das hohe Ausbildungsniveau und den Anspruch der Panzergrenadiertruppe an ihre Führungskräfte.
Mit ihrem Erfolg setzen die beiden Lehrgangsbesten ein starkes Zeichen für Leistungsbereitschaft, Führungswillen und Professionalität – Eigenschaften, die für die zukünftige Wahrnehmung ihrer Verantwortung als Zugführer entscheidend sind.
Der Freundeskreis der Panzergrenadiertruppe e.V. wünscht den beiden Panzergrenadieroffizieren Oberleutnant Fabian und Oberleutnant Alexander viel Soldatenglück in ihren neuen Verwendungen und für ihre Zukunft.
Von: Stephan Korts