Umgliederung Panzerbataillon 33 zu Panzergrenadierbataillon 33 abgeschlossen

Am 28.09.2015 wurde das Panzerbataillon 33 auf der Schießbahn 3 des Truppenübungsplatzes Bergen in einem feierlichen Appell nach 57 Jahren mit seinem ebenfalls scheidenden Kommandeur, Oberstleutnant Haardt,  vom Kommandeur der Panzerlehrbrigade 9, Brigadegeneral Schneider, außer Dienst gestellt und im Anschluß daran mit Major Nagelschmidt als neuem Kommandeur als Panzergrenadierbataillon 33, unter Verleihung eines neuen Fahnenbandes, in Dienst gestellt.

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Die 33er wurden in Anwesenheit des stellvertretenden Inspekteur des Heeres und Kommandeur Einsatz im Kommando Heer, Generalleutnant Jacobson als ehemaligem Chef im Panzerbataillon 33 und ehemaligen Kommandeur des Bataillons, als truppendienstlich verantwortlichen ehemaligem Kommandeur der Lehrbrigade und Kommandeur 1.Panzerdivision sowie knapp 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Partnerverbänden und Angehörigen, in den Kreis der Panzergrenadierbataillone des Heeres aufgenommen.

Dazu vollzogen mit einem symbolischen Barett-Wechsel einer Abordnung von 33 Soldaten aller Kompanien des Bataillons den Farbwechsel des Baretts von Schwarz auf Grün. Das war für die Angehörigen eines Bataillons der gepanzerten Truppen insofern kein Thema, weil das Bataillon mit der gezielten Zuversetzung von ausgebildeten Panzergrenadieren in den letzten fast 2 Jahren zunehmend „grüner“ wurde und ohnehin seit Jahrzehnten im engen Schulterschluß mit den Panzergrenadierkameraden der Lehrbrigade geübt und gekämpft hatte.

Das Panzergrenadierbataillon 33 setzt aber mit der ersten Übernahme des neuen Schützenpanzers PUMA im Heer die Tradition des Panzerbataillons 33 fort, ein Entrepeneur des Heeres zu sein.

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Das Bataillon mit der markanten Palme im Bataillonswappen war seinerzeit das erste Panzerbataillon der Bundeswehr mit dem Leopard 1, trug als erster Verband das neu eingeführte schwarze Barett und übernahm ebenfalls als erster Verband des Heeres den damals neuen Leopard 2.

 

Das Panzergrenadierbataillon 33 übernimmt aber auch die Tradition und die Verbindung zum Freundeskreis des Panzerbataillons 33, der mit seinen gut 700 Mitgliedern dem Bataillon seit Jahrzehnten ein treuer Begleiter und Unterstützer ist. Mit diesem Rückhalt lassen sich die neuen Aufgaben und die Ausstattung mit dem modernsten Schützenpanzer der Welt gut ertragen.