Der Schützenpanzer Puma trotzt Hitze und Sand

Ein Gastbeitrag der Firma PSM Projekt System & Management GmbH
Zur Verfügung gestellt von Jens Gröning

Nach der taktischen und logistischen Einsatzprüfung hatte der SPz PUMA in diesem Jahr auch die Erprobung im heißen Klima zu absolvieren. Anfang November kehrten beide SPz PUMA nach über zwei Monaten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wohlbehalten zurück.

SPz PUMA VAE 2013_1Auf einem sehr weitläufigen Schießplatz mit moderner Infrastruktur im Nord-Westen der VAE wurde die Treffgenauigkeit der MK30-2/ABM sowie des MG 4 bei Tag und Nacht, im Stand und aus der Fahrt unter Beweis gestellt – auch im extremen Temperaturbereich zwischen 35 und knapp 50 Grad Celsius im Schatten. Ausgestattet mit umfangreicher Messtechnik, wurden mit den PUMA verschiedene Erprobungsprogramme seitens der Experten der WTD 91 erfolgreich „durchgeschossen“. Im militärischen Schießbetrieb überzeugte sich der Bedarfsträger selbst, dass der PUMA auch bei diesen Rahmenbedingungen seine Aufgabe äußerst präzise erledigt. Da gerade bei hohen Temperaturen eine Klimaanlage erforderlich ist, war sie wochenlang in Betrieb und konnte ihre Leistungsfähigkeit sowohl in zahlreichen Messreihen, als auch im tagtäglichen Einsatz sehr erfolgreich unter Beweis stellen – sie wurde von allen Beteiligten sehr gelobt.

SPz PUMA VAE 2013_2SPz PUMA VAE_3

Erprobt wurde unter diesen Randbedingungen auch das Multifunktionale Selbstschutzsystem MUSS – die Bewertung der Untersuchungen war ebenfalls positiv.

An den beiden weiteren Erprobungsorten im Norden und Nordosten der VAE konnte der SPz PUMA in verschiedensten Geländeabschnitten wie Sanddünen, auf steilen Schotterpisten und auch auf Geröllwüsten im Wadi – also im wirklich schweren Gelände – seine Mobilität unter Beweis stellen. Dies tat er zur Zufriedenheit aller Beteiligten mit großer Ausdauer und ohne Ausfälle. Durchgeführt wurde dieser Erprobungsteil von den Experten der WTD 41, der Bedarfsträger war auch hier mit von der Partie.

Das Erprobungsprogramm fand unter der Leitung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr statt. Die notwendige Unterstützung in den Bereichen Infrastruktur, Transport sowie der täglichen Versorgung wurde durch die Gastgebernation in beispielhafter Weise geleistet. Die organisatorische und insbesondere die technische Unterstützung wurde durch erfahrenes Industriepersonal vor Ort sichergestellt.

Ohne einer abschließenden Bewertung vorzugreifen, gilt die Überschrift dieses Beitrages vollumfänglich. Alle Beteiligten werden die notwendigen Erkenntnisse im jeweiligen Bereich umzusetzen wissen.

Quelle: Fa. PSM